Von der Witwe und Erbin Heinrichs von Resti, Margareta von Scharnachtal, gelangte
Uttigen an deren zweiten Gemahl, Ulrich II von Bubenberg (gest. 1381), und an dessen
Nachkommen. Heinrich IV von Bubenberg verkaufte den Besitz 1428 an Niklaus I von Diesbach.
Nach verschiedenen weiteren Besitzwechseln gelangte es schliesslich zu Beginn des
16.Jahrhunderts, teils durch Vergabung, teils durch Kauf an den Spital in Thun, der nun bis
1798 die Gerichtsherrlichkeit und die Güter daselbst durch seinen in Thun wohnenden Spitalvogt
verwalten liess, während die Burg entgültig dem Verfall preisgegeben wurde.